Magische Weihnachten in St. Ulrich / Gröden

Am Eingang des Grödner Tals - nahe der Felsen der Sedjeda und der Gipfel des Langkofel - liegt St. Ulrich. Bekannt ist der Ort nicht nur als Skiregion, sondern auch für seine Schnitzkunst.

Viele der St. Ulricher sind Ladiner, die noch ihre angestammte Sprache sprechen. Weihnachten beginnt hier mit der Baumversteigerung - das begehrte Zirbenholz aus dem Gemeindewald wird von den Schnitzern nach altem Brauch ersteigert und zu kleinen Kunstwerken verarbeitet.

Nachdem Weihnachten selbst ein Fasttag ist, ist auch die Weihnachtsspeise hier ein einfaches Mahl: Fisolensuppe mit weißen Knödeln.

Ab dem ersten Weihnachtstag genießen die Grödner ihre Spezialitäten wie Mohnminggelen, Mohnkrapfen aus Germteig. In der kalten Jahreszeit wird auch viel geräuchert, sei es Fleisch in der "Rauchkuchel" oder das Räuchern der Stube gegen böse Geister. Hilft das Räuchern nicht, kommt die Hexe "Dunaja", um mit Ihrem Besen die Wintergeister zu verjagen.

 

 

25 Min.
Digital Betacam 16:9
Buch und Regie:A. Lackenberger und G. Mader
Schnitt: Gerhard Mader
Ausstrahlung ORF 12.12.04
RAI Bozen am 18.12.04